Die Weltgesundheitsorganisation und ihre Partner haben am 8. Oktober eine globale Roadmap vorgestellt, die sich mit Bluthochdruckerkrankungen in der Schwangerschaft, einschließlich Präeklampsie, befasst.
Nach Schätzungen der WHO treten diese Erkrankungen bei 10 bis 15 Prozent aller Schwangerschaften weltweit als Komplikation auf und sind für rund 16 Prozent der Todesfälle bei Müttern verantwortlich. Sie stehen außerdem im Zusammenhang mit mehr als 500.000 Totgeburten und Todesfällen bei Neugeborenen.
Die Roadmap fordert eine koordinierte Zusammenarbeit bei Forschung, klinischen Leitlinien, dem Zugang zu Medikamenten und Diagnostik, der Umsetzung, der Öffentlichkeitsarbeit und der Rechenschaftspflicht.
Mehr als 140 Partner kamen im Mai zusammen und benannten 20 vorrangige Forschungsfragen, die künftige Investitionen leiten sollen. Die WHO beschreibt die Roadmap als Plan für die Jahre 2026 bis 2035 und darüber hinaus, nicht als Bericht über bereits erreichte Verbesserungen.


