Zwei Nester der Oliv-Bastardschildkröte, die Mitte September nahe dem Seal Beach National Wildlife Refuge und in Huntington Beach gefunden wurden, sind der erste bestätigte Fall natürlicher Nistaktivität von Meeresschildkröten an der Westküste der USA, wie der U.S. Fish & Wildlife Service mitteilte.

Oliv-Bastardschildkröten nisten normalerweise weiter südlich in Mexiko. Als Hurrikan Polo mit hoher Brandung und hohen Fluten näher kam, brachten Biologinnen und Biologen 100 Eier aus Huntington Beach und 104 aus Seal Beach in temperaturgeregelte Brutkästen im Aquarium of the Pacific in Long Beach.

Die Eier können 45 bis 60 Tage nach dem Transport schlüpfen, also etwa Mitte November, sofern sie lebensfähig sind. Die Partner wollen alle Jungtiere in der Nähe der ursprünglichen Nistplätze freilassen, doch weder ein Schlüpfen noch eine Freilassung wurde bisher gemeldet.

Der Bundesdienst arbeitete mit NOAA Fisheries, dem Aquarium of the Pacific sowie staatlichen und lokalen Behörden zusammen. Die Verantwortlichen bereiten eine vorläufige Schutzstrategie für den Fall vor, dass Schildkröten erneut in Kalifornien nisten.