Forschende des Okinawa Institute of Science and Technology haben mit Laserpulsen die Spinzustände von Stickstoff-Fehlstellen-Zentren in einem Diamanten verändert und so eine winzige Kraft erzeugt.
Diese Kraft bewegte einen schwebenden Resonator aus Graphit und Diamant mit einer Gesamtmasse von 128 Milligramm. Das Team maß eine Bewegung von etwa 100 Nanometern in Luft und von bis zu etwa 1,5 Mikrometern im Vakuum.
Die Studie, die am 7. Oktober in Science Advances veröffentlicht wurde, erweitert die Massenskala, auf der Forschende durch Quantenspin angetriebene Bewegung untersuchen können.
Das Experiment versetzte den Resonator nicht in eine makroskopische Quantensuperposition. Die Autorinnen und Autoren beschreiben die Arbeit als Plattform für künftige Forschung und nicht als neue Alltagstechnologie.


