Forschende der Technischen Universität Dänemarks, der Universität Kopenhagen und des University College London haben eine flexible Gehirnelektrode entwickelt, die mikrofluidische Axialtrode, kurz mAxialtrode.
Die Faser ist weniger als einen halben Millimeter dick. Sie kann elektrische Aktivität aufzeichnen, Licht zur Stimulation von Nervenzellen aussenden und über winzige Kanäle entlang ihrer Länge Flüssigkeiten abgeben.
In Tests mit Mäusen zeichnete das Team Aktivität sowohl in der Großhirnrinde als auch im Hippocampus auf. Die Forschenden gaben außerdem Flüssigkeiten in unterschiedlichen Tiefen ab, wobei die Abgabepunkte fast drei Millimeter auseinanderlagen.
Die Arbeit wurde in Advanced Science veröffentlicht. Vorerst ist die mAxialtrode ein Forschungswerkzeug und keine Behandlung für Menschen. Vor einem klinischen Einsatz wären weitere Tests und eine behördliche Zulassung nötig.


