Die CAR-T-Zelltherapie hat die Versorgung vieler Menschen mit Blutkrebs verändert, doch bei einer kleinen Zahl von Patientinnen und Patienten kommt es nach der Behandlung zu schweren Entzündungen im Darm.

In einer in Nature Medicine veröffentlichten und von Mount Sinai am 25. September beschriebenen Studie untersuchten Forschende Darmgewebe und Veränderungen des Immunsystems bei Betroffenen dieser seltenen Komplikation.

Das Team stellte fest, dass CAR-T-Zellen noch lange nach der Behandlung im Darm verbleiben können und dass mehrere Zellarten und Entzündungssignale gleichzeitig betroffen sein können.

Die Ergebnisse deuten auf mögliche Ansatzpunkte für Behandlungen hin. Bei zwei Patienten, die ein Medikament erhielten, das einen Entzündungsweg blockiert, besserten sich die Symptome und die Darmentzündung, allerdings sind weitere Untersuchungen nötig.