Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie und der Universität Tsukuba in Japan haben ein wärmegetriebenes elastokalorisches Kühlsystem entwickelt, wie das KIT am 28. August mitteilte.

Das Festkörper-Design nutzt dünne Formgedächtnisfolien. Wärme bringt eine Folie in Bewegung, und diese Bewegung hilft der zweiten Folie, einen Kühleffekt zu erzeugen – ohne herkömmlichen Elektromotor.

Nach Angaben des Teams könnte der Ansatz künftig Abwärme oder Solarenergie für eine nachhaltige Kühlung nutzen, etwa in Gebäuden und Rechenzentren.

Es handelt sich um einen funktionierenden Prototyp, nicht um ein fertiges Gerät. Weitere Experimente sind nötig, um die Kühlleistung zu verbessern und größere Systeme zu bauen.