Eine Studie, die die Wildlife Conservation Society am 15. Oktober bekannt gab, wertete mehr als 134.000 GPS-Ortungen von 99 erwachsenen Jaguaren in fünf Ländern aus, um mögliche Verbindungen zwischen Populationen zu kartieren.
Die Forschenden identifizierten mögliche Korridore in Mittelamerika, im Amazonasbecken und im südlichen Südamerika. Eine mögliche Route verläuft vom Norden Boliviens durch das Pantanal und die Region des Río Paraguay in Richtung Paraguay und Nordargentinien.
Dabei handelt es sich um modellierte Wege, nicht um bestätigte Routen, die jeder Jaguar nutzt. Die Forschenden erklärten, die Ergebnisse müssten im Feld überprüft werden, etwa durch Kamerafallen, genetische Analysen und das ökologische Wissen vor Ort.


