Der Green Climate Fund hat einen Zuschuss von 29,7 Millionen $ für ein siebenjähriges Waldprojekt in Kamerun genehmigt, wie die Internationale Union für Naturschutz (IUCN) am 27. Oktober mitteilte. Mit Beiträgen aus Kamerun und der IUCN beläuft sich die geplante Investition auf insgesamt 46 Millionen $.
Das Projekt soll in den Landschaften Waza, Dja-Lobéké und Bakossi-Bamboutos arbeiten. Zu den Zielen gehört, 50.000 Hektar Wald unter nachhaltige Bewirtschaftung zu stellen und weitere 10.008 Hektar durch Agroforstwirtschaft, Wiederaufforstung und natürliche Regeneration wiederherzustellen.
Laut IUCN leben mehr als 2,3 Millionen Menschen in und um Kameruns Permanente Waldgebiete. Die Projektplanung sieht vor, Märkte für Produkte wie Buschmango, Bitterkola und Cashew zu entwickeln, damit Gemeinschaften aus stehenden und wiederhergestellten Wäldern ein Einkommen erzielen können.
Dies sind Zielvorgaben für ein neu genehmigtes Projekt, keine abgeschlossenen Ergebnisse. Die IUCN schätzt, dass es fast 198.000 Menschen direkt und mehr als 1,3 Millionen indirekt erreichen könnte und über 20 Jahre etwa 2,47 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente vermeiden oder binden würde.


