Ein Team der Universität Kopenhagen untersuchte mit Hirnscans 28 Personen, während sie Musik hörten, süße oder saure Lösungen schmeckten oder beides gleichzeitig erlebten. Die Studie wurde in Scientific Reports veröffentlicht.
In einigen Durchgängen waren bestimmte Hirnregionen aktiver, wenn beim Schmecken Musik lief, als wenn die Teilnehmenden die Lösungen ohne Musik schmeckten. Die Forschenden sagen, die Ergebnisse lieferten biologische Belege dafür, dass Klang und Geschmack im Gehirn zusammenwirken.
Die Studie arbeitete mit Geschmackslösungen statt mit vollständigen Mahlzeiten, und die Forschenden sagen, dass größere und vielfältigere Studien nötig sind. Sie halten es für denkbar, dass Musik künftig Essenserlebnisse an Orten wie Krankenhäusern mitgestalten könnte; gesundheitliche Auswirkungen wurden in dieser Studie jedoch nicht untersucht.


