Die Regierung von Mosambik hat Pläne für eine Strategic Funding Coalition for Off-Grid Electrification (strategische Finanzierungskoalition für netzunabhängige Elektrifizierung) angekündigt. Die Gruppe soll Entwicklungsfinanzierer, Klima- und Energiefonds, Stiftungen und private Investoren zusammenbringen.
Mosambik hat den Zugang zu Strom mehr als verdoppelt, von 31 Prozent im Jahr 2018 auf heute fast 65 Prozent. Das Ziel des Landes ist der universelle Zugang bis 2030, einschließlich weiterer 4,9 Millionen Anschlüsse.
Ein verwandtes, auf sieben Jahre angelegtes Projekt wird solarbetriebene Mini-Netze und erneuerbare Energie für produktive Arbeit nutzen. Laut Sustainable Energy for All könnte es etwa 225.000 Menschen zugutekommen, 52 Prozent davon Frauen, und über seine Laufzeit schätzungsweise 399.131 Tonnen Kohlendioxidäquivalent vermeiden.
Die Koalition befindet sich noch im Aufbau. Ihr erster Schritt ist ein neunmonatiger Prozess zur Ausarbeitung einer nationalen Finanzierungsroadmap. Die Ankündigung ist also ein Plan für koordinierte Arbeit und kein abgeschlossener Ausbau.


