Die Europäische Kommission hat am 1. Oktober drei Projekten den Status „grenzüberschreitendes Vorhaben für erneuerbare Energien“ zuerkannt. Die Einstufung macht sie für eine Förderung von Studien und Bauarbeiten über das Programm „Connecting Europe Facility Energy“ förderfähig, bedeutet aber nicht, dass bereits Fördermittel vergeben wurden.
Das Projekt WIND verbindet die Ukraine und Rumänien und sieht einen Onshore-Windpark in der Nähe von Poltavska vor. DEPLOY würde Wind- und Solarstrom in Polen mit Wärmeabnehmern jenseits der Grenze in Deutschland verbinden.
ZEGA-LINNK baut auf einem Fernwärmenetz zwischen Österreich und Deutschland auf. Zu den Plänen gehören eine Wärmepumpe in Simbach und eine neue Geothermiebohrung in Braunau.
Die Projekte befinden sich in unterschiedlichen Phasen, und die geplanten Anlagen sind noch nicht fertiggestellt. Die europäische Agentur erklärt, der Status solle die Zusammenarbeit und Investitionen in erneuerbare Energien über Grenzen hinweg fördern.


